Veranstaltungen

Hospiz– und Palliativ-Verein Gütersloh e.V.

Verein zur Förderung des Hospizes am Städtischen Klinikum Gütersloh mit neuem Namen


Der Verein zur Förderung des Hospizes am Städtischen Klinikum Gütersloh hat einen neuen Namen. Mit dem neuen Namen soll die Entwicklung der integrativen Zusammenarbeit von Hospizarbeit, Palliativmedizin und Palliativpflege für Gütersloh deutlich gemacht werden. Die fruchtbare Zusammenarbeit des Hospizvereins und der Palliativstation am Städtischen Klinikum soll noch durch den Bau eines stationären Hospizes ergänzt werden.

Der Verein wurde 1991 von engagierten Mitarbeitern des damaligen Städtischen Krankenhauses gegründet, mit dem Anliegen, schwerkranke und sterbende Menschen am Ende ihres Lebens würdevoll  zu begleiten,  sie in ihren Wünschen ernst zu nehmen und die Angehörigen zu ermutigen, ins Gespräch zu kommen, Dinge zu regeln und in ihrer Trauer zu sehen.
!996 wurde die Palliativstation mit sechs Betten eröffnet und zwei Jahre später um zwei Betten erweitert. Inzwischen konnten über 2000  Menschen dort betreut und mit ihren Symptomen eingestellt werden. Es konnte aber auch ein Sterben in einer ruhigen Atmosphäre stattfinden. Angehörige und Patienten erfahren dort Informationen und Verständnis für einen Lebensabschnitt, der den meisten fremd ist oder lange vor sich her geschoben wird. Denn meist möchte man sich nicht mit dem Sterben beschäftigen.

Die Entwicklung der Hospizarbeit und Palliativmedizin ist in Deutschland voran geschritten. Es sind viele ambulante und stationäre Einrichtungen entstanden und im medizinischen und pflegerischen Bereich entwickeln sich neue Netzwerke, die mit den hospizlichen Einrichtungen zusammen arbeiten, die  besonders für  psychosoziale Begleitung  zuständig sind und engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter in ihre Arbeit integrieren.  

Auch im Kreis Gütersloh gibt es inzwischen 15 Hospizinitiativen, die palliative Versorgung wird angestrebt und immer mehr Menschen bemühen sich darum, Sterben und Tod in die Gesellschaft zu integrieren. Auch die Ärzte engagieren sich in Qualitätszirkeln, um bei knapper werdenden Ressourcen Zeit und Geld, über die Möglichkeiten der palliativen Versorgung nachzudenken und sie umzusetzen.

Soll lange wie möglich soll der sterbende Mensch ambulant  zuhause in seinem gewohnten Umfeld begleitet werden können. Manchmal ist es u.a. durch  die Art der Erkrankung oder ein fehlendes soziales Umfeld oder sehr aufwändige Pflege aber nicht mehr  möglich, dies zu gewährleisten.

Der Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh e.V. fasst die ambulante und stationäre Betreuung unter einem Dach zusammen. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist auch in Zukunft ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit im ambulanten wie im stationären Bereich.

Die Präsenz im Städtischen Klinikum und die Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft und den palliativen Pflegediensten wünschen wir uns auch für die Zukunft, denn nur in der gemeinsamen Arbeit der verschiedenen Professionen können wir für den einzelnen Patienten und seine Familie im Sterbeprozess unterstützend wirken.