Wie Sinn uns helfen kann

Auf der Suche nach Heilung ...

Manche Menschen erzählen uns, dass alles irgendwie und objektiv „Sinn macht", selbst die schlimmste Krankheit oder die furchtbarste Katastrophe, mit der wir konfrontiert sind. Die Wahrheit ist: Es gibt keinen Sinn, den wir nicht selbst in uns finden.

Weder Gott noch dunkle Mächte sind für unser Leid verantwortlich. Nicht einmal der gottesfürchtige Hiob bekam in der Bibel Antwort auf seine verzweifelte Frage nach dem Grund des Übels, das ihm wie aus dem Nichts heraus massiv begegnete. Und auch wir werden keine objektiven Auskünfte erhalten. Dagegen gibt es viele Menschen, die in ihrem Leid und sogar Sterben auf eine ganz eigene Weise einen für sie persönlich gültigen Lebenssinn erkennen und daraufhin besser damit zurecht kommen.

Wie schaffen diese Menschen das, und auf welche Weise können sie uns darin Vorbild sein? Welche Hilfestellungen und „Methoden“ bieten Psychologie und Religion, die wir persönlich nutzen können, die uns vielleicht heilen, aber wenigstens Mut machen, das Leid besser und sinnvoller zu ertragen?

In einem Überblick von der Positiven Psychologie über das christliche Beten bis hin zur Atemmeditation in buddhistischer Tradition will ich aus meinem Buch „Der Sinn im Leiden“ heraus Ansätze zeigen, die leicht erlernbar sind und helfen und heilen können.

Thomas Hartmann, evangelischer Pfarrer und Sachbuchautor, Wiesbaden


Montag, 01.03.2010, 20.00 h

Saal im Neubau des Klinikum Gütersloh
Reckenbergerstr.19, 33330 Gütersloh  
Der Eintritt ist frei.