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Humor in der Sterbebegleitung

Humor ereignet sich auf allen Lebenswegen, in allen Gesellschaften und Kulturen und - unserer Erfahrung nach - häufig auch im Sterben. Lachen und sein Gegenpol, die Tränen, sind Mechanismen, die sozusagen im Körper eingebaut und Zeichen für Erleichterung sind.
Konkret im Kontext der Palliativmedizin bedeutet dies:
Durch Humor kann man z.B. die Situation entkrampfen, Kontakt zum Leben halten, Leichtigkeit schaffen, die Hemmschwelle für Schweres herabsetzen, Sprachlosigkeit durchbrechen, aufrütteln, betroffen machen, Nähe und Kontakt schaffen. Im Humor nehmen wir Abstand, rücken ab, atmen tief durch.
Der Sinn für Humor kann von „humorlos“ bis zu „Humor und Weisheit“ reichen und eine Ressource für Patienten, Angehörige und Begleiter darstellen.
Referentin: Martina Kern, Bereichspflegedienstleitung Palliativzentrum Bonn

Montag, 07.06.2010, 20.00 Uhr
Saal im Neubau des Klinikum Gütersloh
Reckenbergerstr.19, 33330 Gütersloh
Der Eintritt ist frei.
