Gelungene Premiere für unsere Märchenerzähler

Der Saal des Klinikums an der Reckenberger Strasse platzte aus allen Nähten, als die ca. 150 Zuschauer gespannt den Erzählungen der neuen Märchenerzähler des Hospiz- und Palliativ-Vereins lauschten. Sie hatten sich unter der Leitung des Märchenerzählers Klaus Dörre ein knappes Jahr in der Kunst des Märchenerzählens eingeübt und im Treff um 8 am 27.10.2014 zum ersten Mal ihre Märchen erzählt. Jeder hat sein ganz persönliches Lieblingsmärchen oder Lieblingsgeschichte frei vorgetragen. Musikalisch unterstützt wurden sie durch die Harfenspielerin Jana Waelsch.

Die Aufregung, aber auch die Vorfreude der Märchenerzähler war im Vorfeld deutlich zu spüren, denn die meisten von Ihnen waren es nicht gewohnt, vor großem Publikum frei zu erzählen. Elisabeth Schultheis-Kaiser, Koordinatorin beim Hospiz- und Palliativ-Verein, berichtete, wie es zu der Märchenerzählerausbildung kam: Vor 2 Jahren haben einige ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf einem Seminar den ersten Kontakt zu  Märchen bekommen und waren davon gleich sehr angetan. Klaus Dörre, der in seiner Heimatstadt in Schleswig-Holstein ein eigenes Märchenerzähl-Ausbildungsatelier leitet, wurde nach Gütersloh eingeladen. An 5 Wochenenden hat er mit unseren Märchenerzählern gearbeitet. Es fanden Übungsvorlesungen in Altenheimen und auch privat bei den Märchenerzählern statt.

Nach der Begrüßung und dem ersten Märchen von Frau Schultheis-Kaiser schloss Klaus Dörre selbst sich mit einer kleinen heiteren Geschichte an. Nach und nach haben dann die aufgeregten Debütanten ihre Geschichten vorgetragen. Zwischendurch spielte Jana Waelsch immer wieder kurze heitere und besinnliche Stücke auf ihrer Harfe. Zum Schluss wurden den 12 Märchenerzählern noch feierlich die Zertifikate überreicht.

Weitermachen mit dem Erzählen möchten alle gerne. Vornehmlich in Alten- und Pflegeeinrichtungen können die Märchenerzähler demnächst ihre Geschickten gegen eine Spende für den Hospiz- und Palliativ-Verein vortragen. Erfahrung zeigen, dass auch Menschen mit einer Demenz auf Märchen reagieren und sich durch sie anrühren lassen.

 

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Bei Interesse können die Märchenerzähler angefragt werden:

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