Neues Angebot im Hermann-Geibel-Haus

Mitten in Gütersloh bietet der Hospiz und Palliativverein Gütersloh ein neues Informationsangebot für Menschen in und im Umfeld des Hermann-Geibel-Hauses an.
Bewohnern und Angehörige, aber Interessierte aus dem Quartier können jeden 2. Donnerstag im Monat Informationen zur hospizlichen und palliativen Begleitung bekommen.

 

Kooperation Herman-Geibel-Haus

v.l.n.r.: Bruni Drexelius-Bröckelmann, Joan Ramforth, Elisabeth Schultheis-Kaiser, Christina Bartelheimer-Pätzold, Elke Wagenmann, Stefan Rischer

 

„Hospiz Info – Informieren. Beraten. Zuhören“ ist der Titel des Angebotes, das am 12. März 2015 erstmalig ab 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr stattfindet. „Das gemeinsame Gespräch ist ein guter Weg, sich mit dem Sterben und den eigenen Vorstellungen hierzu auseinander zu setzen“, erläutert Elisabeth Schultheis-Kaiser, Koordinatorin und Trauerbegleiterin des Hospiz- und Palliativvereins das neue Angebot. „Oft wird bei Bewohnern und Angehörigen erst im akuten Sterbeprozess darüber nachgedacht, wie das Sterben begleitet werden soll und welche Fragen noch offen sind. Es entstehen Fragen zu Vorsorgevollmachten oder auch Patientenverfügungen.“ ergänzt Christina Bartelheimer-Pätzold, Hausleitung des Hermann-Geibel-Hauses.

Gemeinsam begleiten und beraten

Um die Betreuung und Begleitung Schwerkranker und Sterbender zu verbessern, wurde der Hospiz- und Palliativverein 1991 als “Verein zur Förderung des Hospizes am Städtischen Krankenhaus Gütersloh” gegründet. Im Jahre 2009 konnte das stationäre Hospiz – mit Herz und Hand – in der Hochstraße eröffnen. Ein multidisziplinäres Team kümmert sich hier um acht Gäste, die in der letzten Zeit ihres Lebens dort umsorgt werden. In diesem Zusammenhang erfolgte die Umbenennung des Vereins in Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh e.V.

Im Herzen Güterslohs, wenige Gehminuten von der Fußgängerzone, dem Bahnhof und dem Rathaus entfernt, liegt das Hermann-Geibel-Haus. Das 1973 errichtete Alten- und Pflegeheim bietet ein umfangreiches Wohn- und Betreuungsangebot mit insgesamt 90 Plätzen. 2012 ergänzte die Einrichtung die bestehenden Konzepte um ein Konzept zur palliativen Begleitung von Bewohnern der Einrichtung.

Selbstbestimmtes Leben bis zuletzt

„Der Einzug in ein Altenheim ist immer auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit und in den zurückliegenden Jahren bemerkten wir, dass Bewohner nicht mehr mehrere Jahre, sondern oftmals nur Monate in der Einrichtung wohnen.“, begründet Stefan Rischer, Pflegedienstleiter der Einrichtung, die Erweiterung des Konzeptes. Ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Tod sind Werte, die in der Einrichtung des Evangelischen Johanneswerkes eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung der Pflege spielen.

„Immer häufiger kommen Bewohner zum Sterben in die Einrichtung, was neben besonders geschultem Personal auch gut Informierte Angehörige und Bewohner erfordert.“, erläutert Elke Wagenmann vom Hospiz- und Palliativverein die Zusammenarbeit, die neben dem neuen Informationsangebot auch den Einsatz von Ehrenamtlichen des Hospiz- und Palliativvereins bei Sterbenden, sowie die Fortbildung von Mitarbeitern der Einrichtung beinhaltet.

 

> Website des Hermann-Geibel-Haus

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