Öhlweins Sterben – Treff um 8 am 02.11.2015

Schwikart

Georg Schwikart liest aus seinem Roman

Der Protagonist des Romans, Norbert Öhlwein, hat mehr mit dem Tod zu schaffen als andere. Er ist nämlich Trauerredner und steht damit täglich vor der Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit des Menschen.

Eines Tages aber läuft bei einer Trauerfeier alles schief: Der CD-Player hakt, Öhlwein kann sich nur schwer konzentrieren und die Sargträger senken den Schrein schief in die Grube.

Seiner Müdigkeit wegen nimmt Öhlwein alles um sich herum wie durch dicken Nebel wahr: Die immergleichen Worte, seine nervende Mutter und seine Frau, die ihn nicht auf ein Konzert nach Berlin begleiten will. Öhlwein ist dauernd erschöpft.

Dann die bittere Diagnose: Leukämie.
Wie geht einer, der dauernd mit dem Tod anderer zu tun hat, mit dem eigenen um? – Fazit: Man kann den Tod nicht mit Wörtern tarnen, ihm aber mit Humor begegnen.

Der Autor:

Georg Schwikart (*1964), verheiratet, zwei Kinder. Studium der Religionswissenschaft und Theologie in Neuburg, Bonn und Tübingen, Promotion. Evangelischer Seelsorger.

Mehr Infos: www.schwikart.de



Montag, 2.November 2015, 20.00 Uhr
im Saal des Klinikums
Reckenberger Str. 19, 33332 Gütersloh

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden

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