Festvorträge 25 Jahre Hospiz- und Palliativ-Verein Gütersloh

Am Samstag, den 23. April 2016 haben wir mit einer Veranstaltung unser 25-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert. Über die zahlreichen Gäste haben wir uns sehr gefreut.

v.l.n.r.: E. Wissmann, A. Bergmann, E. Schultheis-Kaiser, Prof. A. Heller, Prof. A. Simon,
S. Schadwell, Prof. C. Gropp, E. Wagenmann, B. Gehle

Schon vor dem offiziellen Beginn trafen sich die Gäste im Foyer zu einem lebhaften Austausch. Ute Schröder von der Hospizgruppe Verl überreichte den Mitarbeitern unseres Vereins zwei Bilder als Geschenk. Diese werden in Zukunft unsere Bibliothek verschönern.

Prof. Dr. Claus Gropp, Vorsitzender des Vereins seit der Vereinsgründung,  begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über die Chronik des Vereins und die zahlreichen Projekte und Initiativen, die die Arbeit des Vereins in den letzten Jahen geprägt haben.

Monika Paskarbis, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Gütersloh überbrachte die Grußworte der Stadt. Die Moderation erfolgte im Verlauf dann durch Elisabeth Schultheis-Kaiser, Koordinatorin und Brigitte Gehle, Hospizleitung.

Der erste Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema „Was am Ende wichtig ist – Sterbebegleitung und Sterbehilfe in der öffentlichen Debatte“. Zuvor betonte E. Schultheis-Kaiser die jahrelange freundschaftliche Verbundenheit mit dem Referenten, Prof. Dr. Alfred Simon, der seit nunmehr 15 Jahren ein gern gesehener Gast und Referent im Verein, Hospiz und Bildungswerk ist.

In der Pause konnten die Gespräche und Diskussionen bei einem kleinen Imbiss fortgeführt und neue Kontakte geknüpft werden.

Prof. Dr. Andreas Heller, Klagenfurt referierte dann über „Sterben in Deutschland – auf dem Weg zu einer sorgenden Gesellschaft“ und kritisierte die zunehmende Professionalisierung und Medikalisierung des Sterbens in Deutschland. Er macht deutlich, dass  die Sorge um ein gutes Lebensende nicht delegierbar ist. Seine Vision einer gesellschaftlichen Sorgekultur sieht Bürger und Bürgerinnen in der Verantwortung, sich um sich und andere zu sorgen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch unseren Hospizchor „Just for Fun“ unter der Leitung von Heike Hagenlücke begleitet. Auch die von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern verfassten Elfchen trugen zur Gestaltung der Veranstaltung bei. Mit einem Ritual im Freien bei strahlendem Sonnenschein endete unsere Jubiläumsfeier.

Loslassen
Im Hospiz
Was bleibt im Leben?
Es bleibt Liebe.
Immer.

Wir danken unseren Referenten, allen Gästen, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, die zum Gelingen dieser schönen Veranstaltung beigetragen haben.

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