Auszug aus dem Hospiz

Mein Lieblingsplatz war im Garten

 

Als Ute Werdehausen im März 2018 ins Hospiz eingeliefert wurde, hat sie damit gerechnet, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Der Zustand der 54 jährigen war sehr schlecht, sie war kraftlos und viele Organe haben nicht mehr richtig gearbeitet. Ihre Wohnung war gekündigt, Freunde verabschiedet und sogar der Hausarzt hat sie vor seinem Urlaub noch im Hospiz besucht, weil er nicht mehr damit rechnete, sie nach seinem Urlaub noch einmal zu sehen.

Doch manchmal gibt es auch kleine Wunder, denn der Zustand des Hospizgastes verbesserte sich im Laufe der folgenden Wochen zunehmend, so dass sie beschloss, sich auf ein Leben nach dem Hospiz vorzubereiten.  „Ich bin diesem Haus und dem Pflegepersonal sehr dankbar. Ohne die liebevolle Pflege, Zuwendung und Herzlichkeit würde ich jetzt nicht mehr leben“, ist sich Frau Werdehausen sicher.

Mitte Juni zieht die lebensfrohe Frau aus dem Hospiz aus und hofft, dass sie bald eine kleine, barrierefreie Wohnung in Gütersloh findet. „Den Rollstuhl brauche ich wohl noch ein bisschen, aber ich trainiere jeden Tag, damit ich wieder ganz zu Kräften komme“. Es ist die Ausnahme, dass ein Gast wieder aus dem Hospiz auszieht, weil er sich gesundheitlich wieder erholt hat.

Wir freuen uns mit Frau Werdehausen und wünschen ihr viel Glück und alles Gute!

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