Demenz – Vorbeugung, Diagnostik, Therapie

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Referent Prof. Dr. G. Sitzer

Millionen Menschen leiden weltweit an einer Alzheimer-Erkrankung und auch mehr als 100 Jahre nach ihrer Entdeckung gibt es keine wesentliche Heilung. Die Alzheimer-Erkrankung gilt als eine der größten medizinischen Herausforderungen.

Typische Anzeichen für eine beginnende Demenz-Erkrankung sind Kurzzeitgedächtnisstörungen. Die Betroffenen vergessen mehrmals täglich, was sie mit ihren nahen Angehörigen besprochen haben und auch komplexe Tätigkeiten, wie z.B. die Organisation des Schreibtisches oder die Bedienung neuer technischer Geräte können in der Frühphase der Erkrankung beeinträchtigt sein. Daneben spielen Orientierungsstörungen und neurologische Symptome, z.B. Schwindel mit Beeinträchtigung der Koordination, eine Rolle.

Die Krankheit ist nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige eine große Belastung, denn etwa 70% der Demenz-Erkrankten in Deutschland werden zuhause von Angehörigen gepflegt. Mehrfach wurde in Vorträgen darauf hingewiesen, dass sich ein gesunder Lebenswandel – durch weniger Rauchen, weniger Übergewicht, eine Behandlung des Bluthochdrucks und hoher Cholesterinwerte sowie Bewegungsaktionen – günstig auf eine Reduktion der Demenz-Erkrankung auswirkt. Durch das zunehmende Gesundheitsbewußtsein zeigen erste Statistiken, dass die Alzheimer-Erkrankung rückläufig ist.

Der Vortrag informiert über das Alter mit allen Facetten der Gehirnfunktionen, aber auch über den Zustand, wenn das Gehirn in einen Abbauprozess gerät. Sie werden zudem lernen, dass ein gesunder Geist nur in einem gesunden Körper existieren kann.

Mo. 17.06.2019, 20.00 Uhr

Klinikum Gütersloh, Saal im Neubau, Reckenberger Str. 19

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