Rotarier spenden für das Hospiz

Wenn Rotarier Geld in Schlafsesseln anlegen, klingt das zunächst nach einer ungewöhnlichen Investition. Tatsächlich ist es ein Glücksfall von unvorstellbarem Wert. „Für uns geht ein großer Wunsch in Erfüllung, und wir danken den Rotary Clubs Gütersloh,  Zaventem in Belgien und Melun in Frankreich ganz herzlich für ihre Unterstützung. So konnten wir endlich für unsere Gäste und deren Angehörige spezielle Möbel anschaffen, die wir dringend benötigten“, betonte Claus Gropp, erster Vorsitzender des Hospiz- und Palliativ-Vereins Gütersloh e.V.

Bisher verfügte das Haus nur über zwei Schlafsessel für die insgesamt acht Räume, die dann nach Bedarf zwischen den Zimmern verschoben wurden. Damit ist jetzt Schluss: „Zusammen mit unseren rotarischen Freunden aus Zaventem und Melun haben wir insgesamt 13.500 Euro gesammelt und für dieses Projekt gespendet“, berichtet Thomas Heye, Präsident des RC Gütersloh. Von diesem Geld kaufte der Gütersloher Hospiz- und Palliativ-Verein sechs weitere spezielle Schlafsessel für die einzelnen Zimmer im Haus an der Hochstraße sowie zwei bequeme Stühle für den Eingangsbereich und ein Sofa für das erste Obergeschoss.

Am Sonntag nahm das Hospiz unter der Leitung von Professor Dr. Claus Gropp, Arnold Bergmann und Brigitte Gehle die Möbel entgegen. Die elektrisch verstellbaren Ledersessel bieten den Angehörigen nun die Chance, sich besser auszuruhen und sogar bequem zu schlafen, wenn sie in der stationären Einrichtung bei ihren erkrankten Familienmitgliedern sind. „Aber auch unsere Gäste nutzen die Sessel sehr gerne, wenn sie zum Beispiel im Bett nicht mehr liegen können“, ergänzt Arnold Bergmann.

Eine Aktion der Clubs aus Gütersloh,  Zaventem und Melun

Die Rotarier aus Zaventem und  Melun reisten extra am vergangenen Wochenende aus Frankreich und Belgien an, um gemeinsam mit ihren rotarischen Freunden aus Gütersloh bei der Übergabe dabei zu sein. „Es ist eine wesentliche Aufgabe von Rotary, selbstlos anderen Menschen zu dienen. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir es mit dieser länderübergreifenden Gemeinschaftsaktion unserer drei Clubs geschafft haben, ein solches Projekt zugunsten der  schwer kranken Menschen und ihrer Angehörigen zu realisieren“, hebt Präsident Thomas Heye hervor.

Und so machten sich die Rotarier auf den Weg, die Räume noch besser auszustatten. „Gemeinsam mit unseren rotarischen Freunden aus Belgien und Frankreich haben wir daraus ein trianguläres Projekt entwickelt, bei dem drei befreundete Clubs zusammen eine Aktion finanziell unterstützen“, erzählt Peter Kreutz. „Und wir folgten sehr gerne dem ausdrücklichen Wunsch des Vereins, das Geld in modernen und qualitativ hochwertigen Möbeln anzulegen.“ Beim Treffen in Gütersloh am Wochenende beschlossen die drei Clubs, als nächstes ein belgisches Projekt gegen den Missbrauch von Kindern in Indien finanziell zu begleiten.

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