Trauer nach Suizid

Norbert Mucksch

Referent:
Norbert Mucksch, Münster
Diplom – Theologe, Diplom – Sozialarbeiter

In jedem Jahr sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid, ungefähr doppelt so viele wie durch Verkehrsunfälle und weit mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch und AIDS zusammen. Hinzu kommt eine nicht unbeträchtliche Grauzone, z.B. ungeklärte Verkehrsunfälle oder heimliches Absetzen von Medikamenten.

Unmittelbar betroffen von diesen Sterbefällen durch Suizid sind im Schnitt 6-8 Angehörige und Zugehörige, so dass es allein in Deutschland jährlich 60.000 bis 80.000 unmittelbar Trauernde nach Suizid gibt.

Die Trauer nach Suizid ist also keine Randerscheinung, sondern betrifft eine beträchtliche Zahl von Mitmenschen. Diese so trauernden Menschen durchleben eine besonders schwierige Situation, die in den allermeisten Fällen geprägt ist von Schuld- und Schamgefühlen und nicht selten auch von Gefühlen der Stigmatisierung und Isolation.

In dem Vortrag geht es um diese Gruppe von Trauernden und um das Typische von Trauer nach dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes.


Montag, 3. April 2017, 20.00 Uhr

im Saal des Klinikums
Reckenberger Str. 19
33332 Gütersloh

Der Eintritt ist frei,
wir freuen uns über Spenden

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