Vergiss mein nie – mit Erinnerungen die Trauer gestalten

Anemone Zeim
Diplom-Kommunikationsdesignerin und Texterin
Trauer- und Prozessbegleiterin aus Hamburg

In diesem Vortrag berichtet Anemone Zeim aus ihrem Alltag in der Erinnerungswerkstatt von Vergiss Mein Nie, wer zu ihnen kommt, warum Menschen zu ihnen kommen, wie so ein Gespräch abläuft, welche Erinnerungsstücke sinnvoll sind und wie die Entwicklung eines solchen Erinnerungsstücks abläuft.

Erinnerungen haben eine starke Wirkung auf unser Wohlbefinden haben und haben eine Bedeutung im Trauerprozess. Der aktive Umgang mit Erinnerungen kann die Angst vor der Wucht der Gefühle nehmen und insbesondere Kindern die Erfahrung schenken, einen Familienschatz zu besitzen.

Das gilt natürlich auch für verwaiste Eltern. Erinnerungen können als Objekte bereits im Vorfeld eine Rolle spielen (z.B. bei Krebserkrankungen) und den Umgang mit den oft widersprüchlichen Gefühlen zu vereinfachen und die Kommunikation zu erleichtern. Gleichzeitig ist ein Erinnerungsstück eine Hilfe zum „Loslassen“, so paradox es klingt.


Montag, 07. Mai 2018, 20.00 Uhr

im Saal des Klinikums
Reckenberger Str. 19, 33332 Gütersloh

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden

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