Schuld macht Sinn! Schuldvorwürfen in der Sterbe- und Trauerbegleitung konstruktiv begegnen

Kurs 11/2019

Schuldvorwürfe sind in der alltäglichen Hospizarbeit mannigfaltig: „Hätte ich doch bloß nicht so viel geraucht, dann müsste ich jetzt nicht sterben“, „Wäre Mutter doch früher zum Arzt gegangen, dann hätte man auch noch was machen können“, „Die im Krankenhaus haben alles falsch gemacht!“ etc.

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen neigen dazu, Schuldvorwürfe zu bewerten (z. B. als sinnlos oder ungerechtfertigt), sie versuchen, sie anderen auszureden und/oder stehen ihnen manchmal hilflos gegenüber, ohne dass das für die Beteiligten weiterführend ist.

Durch das Konzept der konstruktiven Schuldbearbeitung von Chris Paul wird ein erfrischend anderer Blick auf Schuldvorwürfe geworfen. Denn Schuldvorwürfe sind nicht gleich Schuldvorwürfe: Sie verweisen nicht nur auf Regelbrüche, sondern sie können auch eine wunderbare Strategie sein, unbefriedigte Bedürfnisse zu erfüllen.

Wir arbeiten konkret und praxisnah mit Schuldvorwürfen aus Ihrem hospizlichen Alltag in der Sterbe- bzw. Trauerbegleitung, so dass Sie am Ende dieser Fortbildung mehr Sicherheit und Klarheit haben werden, Schuldvorwürfen in Ihrer Tätigkeit zu begegnen.

Zielgruppe:
Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in der Sterbe- und oder Trauerbegleitung

Leitung:
Dr. Tanja M. Brinkmann, Trauerberatung, Bremen

Termine:
Dienstag, 08.10.2019, 9.00 – 16.00 Uhr

Ort:
Hotel Waldklause, Spexarder Str. 205, 33334 Gütersloh

Kosten:
€ 160,- inkl Verpflegung und Materialien

Anmeldung:

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail. Wir verweisen zusätzlich auf unsere Hinweise zur Organisation.

Bei Rückfragen erreichen Sie uns:

montags, mittwochs und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr unter Tel. 05241 7089023

donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr unter Handy 0151 65104422

E-Mail: kurse@hospiz-und-palliativmedizin.de

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