Wenn zu viel Nähe entsteht

Kurs 09/2017

Ambulante Hospizarbeit beinhaltet eine Aufgabe, in der es so oft zu sehr persönlichen Momenten zwischen den zu begleitenden Menschen und den Mitarbeitenden des ambulanten Hospizdienstes kommt. Es ist gut, wenn dann:
• an den institutionellen Auftrag erinnert wird
• das eigene Rollenverständnis reflektiert wird
• die Dynamiken des Familiensystems des sterbenden/trauernden Menschen angeschaut wird.

Denn manchmal ist die Versuchung groß, näher in das Familiensystem einzusteigen, als es sinnvoll ist. Familiensituationen in denen eine Begleitung stattfindet, werden immer unübersichtlicher, sind häufig zerrüttet. Über eine systemische Aufstellung kann dieser Platz deshalb deutlich gemacht werden und somit zur Klarheit, Orientierung und neuer Handlungsfähigkeit führen.

Die systemische Aufstellung ist eine Methode zur Rollenklärung und Rollensicherheit. Sie dienst der Betrachtung der aktuellen Begleitsituation und bezieht sich auf den Blick im „Hier und Jetzt“. Es wird die Möglichkeit der Arbeit mit Figuren sowie Statisten aus der Gruppe genutzt.

Zielgruppe:

Mitarbeitende in Einrichtungen der Altenpflege, der ambulanten Krankenpflege und der häuslichen Betreuung und ehrenamtliche Mitarbeiter

Leitung:

Ursula Hampe, Supervisorin, Bochum

Termin:

Sa. 10.06.2017, 09.00 – 16.00 Uhr

Ort:

Klinikum Gütersloh, Saal im Neubau, Reckenberger Str. 19, 33332 Gütersloh

Kosten:

EUR 105,- inkl. Verpflegung und Materialien

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