In unserer Arbeit richten wir uns nach den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen, die unser Angebot annehmen möchten. Der Patient in seiner konkreten Situation gibt uns an, was er braucht, die Angehörigen und Zugehörigen werden mit einbezogen.

Fühlen Sie sich dieser wertschätzenden Aufgabe verbunden? Wenn Sie sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Hospizarbeit interessieren, aber auch wenn Sie sich persönlich mit dem Thema Sterben und Tod auseinandersetzen möchten, ohne später in einer Hospizinitiative tätig zu sein, sind sie herzlich eingeladen, einen unserer Hospizkurse zu besuchen.

Inhalte eines Hospizkurses sind unter anderem:

  • die eigene Auseinandersetzung mit Sterben und Tod
  • Biographiearbeit
  • Übungen zur Gesprächsführung
  • Formen der Trauer
  • Begleitung von Menschen mit Demenz
  • Sachinformationen zu medizinischen, pflegerischen und spirituellen Aspekten
  • Erfahrungsberichte aus Bestattung, Seelsorge, Ehrenamt, Pflegedienst, Einrichtungen der Altenhilfe sowie aus der Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen

Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmer, die sich ehrenamtlich in ihrer jeweiligen Hospizinitiative engagieren möchten, im häuslichen Bereich, im Altenheim, auf der Palliativstation oder im Stationären Hospiz bei der Begleitung von schwerkranken Menschen und deren Angehörigen mitwirken. Auch in anderen Bereichen (Öffentlichkeitsarbeit, Infostände, Büroarbeit etc.) ist eine Mitarbeit möglich.

Weiterführende Angebote für ehrenamtlich Mitarbeitende

Auch nach den Hospizkursen treffen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig jeden 2. Dienstag im Monat von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Dr. Murken Charleston Wohn- und Pflegezentrum zum Erfahrungsaustausch oder zur Fortbildung.

In unserer Hospiz- und Palliativ-Akademie ermöglichen wir unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern regemäßig kostenlose Weiterbildungen. Während einer Begleitung ist die Supervision verpflichtend. Sie bietet Reflektion und Sicherheit und den notwendigen Raum, Erfahrungen mit anderen zu teilen.