Jahresprogramme 2026 des Vereins sind erschienen

Unterstützung zu finden, sich weiterbilden und Teil einer lebendigen Gemeinschaft werden: dazu laden wir mit unserem Vereinsprogramm und dem Bildungsprogramm für 2026 ein.

„Auf einer Mauer leuchtet das Vereins-Logo als Teil eines bunten Graffitis. Die lebendigen Farben bringen Wärme an einen Ort, der oft mit Schwere und Tristesse verbunden wird. Das Bild erinnert daran, dass Sterben und Tod nicht am Rand des Lebens stehen, sondern ein Teil davon sind. Inmitten aller Vergänglichkeit erzählt das Motiv von Nähe, Menschlichkeit und der Kraft, selbst in den letzten Momenten Licht und Farbe zu finden“, beschreibt Evelyn Dahlke, Leiterin unseres ambulanten Hospizdienstes, das Titelbild des Vereinsprogramms für 2026.

Vielfalt der Hospizarbeit in Gütersloh

Dieser Gedanke steht für das gesamte Programm, das die ganze Bandbreite von Hospizarbeit in Gütersloh zeigt – Begleitung und Beratung für Menschen in schwierigen Situationen am Lebensende und ihre Zugehörigen, neue Angebote wie die ambulante Ethikberatung, die Orientierung in komplexen Entscheidungssituationen gibt, öffentliche Veranstaltungen, die den Tod auf die Bühne holen und Angebote, die der Trauer Raum geben. Hinzu kommt ein buntes Vereinsleben, das Austausch und Gemeinschaft fördert. „Wir möchten Menschen Mut machen, sich mit den Themen Sterben und Trauer auseinanderzusetzen – und dabei nicht allein zu bleiben“, so Evelyn Dahlke.

Räume für Begegnung und Weiterbildung

Auch unsere Hospiz- und Palliativ-Akademie Gütersloh öffnet mit ihrem Bildungsprogramm 2026 Räume für Begegnungen mit hospizlichen Themen. Das Titelbild des Hefts voller Weiterbildungsmöglichkeiten hat eine besondere Geschichte: Damit Gäste aus einem Zimmer des stationären Hospizes des Vereins mehr sehen als eine triste Hauswand, gestaltete ein Graffiti-Künstler einen Jahreszeitenbaum auf das Mauerwerk. Statt auf die nackte Wand fällt der Blick nun auf einen Baum, der blüht, grünt und sich wandelt – wie der Kreislauf des Lebens.

„Der gemalte Jahreszeitenbaum ist ein Symbol, dass selbst aus einer grauen Mauer etwas Lebendiges und auch in schwierigen Situationen noch Gutes entstehen kann“, erklärt Mareike Neumayer, Leiterin der Akademie. „Genau das möchten wir auch mit unserem Bildungsprogramm erreichen: Das Wissen aus unseren Seminaren eröffnet Wege, wo zunächst vielleicht keine sichtbar sind. Wer sich bei uns weiterbildet, lernt, anderen Lebensqualität auch in schwierigen Situationen zu ermöglichen – und entdeckt dabei oft auch Möglichkeiten für das eigene persönliche Wachstum.“

So wie Bilder Mauern lebendig machen, öffnen die Programme 2026 Räume – für Begegnung, Wissen und Zuversicht.

Wenn Sie gedruckte Exemplare benötigen, melden Sie sich gern:
05241 – 708 90 22

Hier können Sie die Programme herunterladen: